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Aktivitäten

– Besuch von der HAWK

  • Kristina Henningsen, Matthias Vogel, Georg Maybaum, Carla Helmrich, Ralf Buchholz, Josefin Tönjes, Kaja Schönfelder und Birgit Franz (Foto © Sebastian Szaktilla – ein Freund aus Budapest, der auch die Tage zu Besuch war)
  • Im Vordergrund wachsen die Analysen; im Hintergrund diskutieren Georg Maybaum, Sebastian Szaktilla (ein Freund des Hauses) und Ralf Buchholz über die spannenden Befunde – es ist sooooo aufregend; lassen Sie sich überraschen! Ein Stück Baugeschichte muss neu geschrieben werden.

Fünf Studierende von der Fakultät Bauen und Erhalten an der HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim unterstützen gemeinsam mit ihrem Dozenten Dr. Ralf Buchholz unseren Förderverein. Als Birgit Franz und Georg Maybaum ihren Kollegen im September ganz vorsichtig ob einer ehrenamtlichen Unterstützung anfragten, kam ganz spontan ein herzliches „ja gerne, das passt“!

Die angehenden Holzrestauratoren Matthias Vogel, Kristina Henningsen, Carla Helmrich, Josefin Tönjes und Kaja Schönfelder aus dem Master-Studiengang Konservierung und Restaurierung untersuchen und bewerten drei Tage lang mit hohem Engagement die hölzernen Ausstattungen wie Türen, Lamperien, den verbliebenen Teil der Innentreppe zur Laterne und die mit Ranken bemalte hölzerne Zwischendecke im Treppenraum. Es gibt spannende Befunden. Dazu jedoch mehr, wenn ihr Bericht schriftlich vorliegt. Darin wird aufgezeigt werden, was entdeckt wurde und wie wir restauratorisch damit umgehen können. Zusammen mit unserem Architekten Mathias Henrich aus Speyer werden wir daraus ein Konzept entwickeln und mit der uns zur Seite stehenden Kreis- und Landesdenkmalpflege konstruktiv abstimmen.

Schön war auch die vereinsinterne Kommunikation: Juliana und Heiner Weisbrodt, Christiane und Roland Isselhard, Mechthilde Orth – alle aus Ruppertsberg – sowie Birgit Franz und Georg Maybaum aus Deidesheim gaben ein Zuhause auf Zeit: Zimmer mit feinem Frühstück. Der erste Arbeitstag klang für alle mit einem gemeinsamen Kennenlernabend bei den beiden Deidesheimern mit Speis‘ und Trank aus. Beide kümmerten sich zudem liebevoll um die weitere Mittags-, Kuchen- und Abendverpflegung. Wie gesagt: Sobald der Bericht vorliegt, wird mehr verraten.

Presse

Die überregionale Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ veröffentlicht in ihrer Immobilienausgabe nacheinander erst in der Westpfalz und dann in der gesamten Vorderpfalz den wunderbaren Aufsatz „Weinlandschaft als Park – Förderverein rettet das beschädigte Teehaus in Ruppertsberg“, geschrieben von Stephanie Bräunling.

Nachlese zum - 175ster Geburtstag am Tag des offenen Denkmals

  • Das „Geburtstagskind“ im wie von Zauberhand über Nacht gewachten Efeubewuchs (Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Schutzsuchend vor dem Regen geht das offene Chorsingen fröhlich weiter (Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Mit jedem verkauften Bon wächst bei Peter Benoit, Heiner und Juliana Weisbrodt sowie bei Andrea Bauer die Stimmung (Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Die Geburtstagsblumen machen den Raum noch schöner (Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Viele Gäste wünschen sich auch für den nächsten Geburtstag das offene Chorsingen von Marie-Luise Birkhofer, Maria Schalck und Monika Lauterbach (nicht alle im Bild; Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Gitarren- und Akkordeonkünste von Ludwig Maier und Franz Schmitt (Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Die Ruppertsberger Blaskappelle spielt mitreißende Stücke zum Geburtstag (Foto © Franz-Josef Knoll)
  • Die Gäste lauschen den Führungen von Georg Maybaum und Birgit Franz (Foto © Birgit Franz)
  • Heiner Weisbrodt und Birgit Franz während der Festreden (Foto © Georg Maybaum)
  • Das Kuchenbuffet ist gar mehr als köstlich! (Foto © Birgit Franz)
  • Es war ein ständiges Kommen und Gehen! Georg Maybaum (ganz li.) führt den ganzen Tag begeisternd durch das Baudenkmal. (Foto © Birgit Franz)

Im Namen des gesamten Vorstandes des Fördervereins Teehaus Ruppertsberg e.V. bedanke ich mich a bei allen Denkmalaktivistinnen und -aktivisten für das grandios vorbereitete und durchgeführte Fest zum 175sten Geburtstag unseres Teehauses, begangen am Tag des offenen Denkmals 2019.
Ihre/Eure Birgit Franz

Trotz kalten und feuchten Wetters war die Stimmung beschwingt und dieses dank der köstlichen, im Ehrenamt vorbereiteten Speisen, der gespendeten Weine sowie dank der wunderbaren Musik der Ruppertsberger Blaskapelle, der Gitarren- und Akkordeonkünste von Ludwig Maier und Franz Schmitt und der mitreißenden Chorgemeinschaft Deidesheim-Ruppertsberg, die allesamt zum fröhlichen Mit-Swingen bzw. Mit-Singen motivierten.

Die Arbeitsgemeinschaften „Festivitäten“, „Garten“ und „Bauen“ und auch unsere Planer und unsere Handwerker gaben ihr Bestes. Die freudige Leidenschaft der Mitglieder, Freunde und Förderer für den bürgerschaftlich und gemeinschaftlich getragenen Wiederaufbau der weithin sichtbaren Landmarke war jede Sekunde zu spüren. Über 500 Interessierte haben an den Führungen durch das Teehaus teilgenommen und Gäste gab es noch viel mehr. Wochenlang wurde vorbereitet. Das Fest war herrlich. Danke Ihnen bzw. Euch allen für Alles! In unserer Homepage-Rubrik „Dank“ ist in Kürze jeder Einzelne von Ihnen / Euch benannt – und sollte doch jemand fehlen, dann bitte unbedingt melden, dann wird gerne schnellstmöglich nachgetragen. Schön, dass wir so ein Team sind.

Der Verkauf von Getränken und Selbstgebackenem/Selbstgekochtem erbrachte € 2.190,25. Zudem wurden € 775,00 gespendet.

In diesem Sinne: Es wäre doch wunderbar, wenn wir im Geburtstagsjahr noch von derzeit 123 auf 175 Mitglieder anwachsen würden. Vielleicht haben Sie / Ihr Lust, die Werbetrommel zu rühren. Eine derart umfängliche Mitgliederzahl würde unsere Finanzierung stärken. Ebenso sind Spenden nicht nur herzlich willkommen, sondern auch weiterhin sehr von Nöten.

Apropos Werbetrommel: Schön, dass das Amtsblatt der Verbandsgemeinde Deidesheim unsere Geburtstagseinladung „175“ am 6. September auf die Titelseite nahm. Und wir danken der RHEINPFALZ-Redaktion für die umfängliche Berichterstattung. Am 2. September konnten die Leserinnen und Leser im Bericht geradezu miterleben, welche Eindrücke Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld im Rahmen der Aktion Stadtradeln zusammen mit Rheinpfalz-Redakteurin Laura Estelmann am Teehaus gewinnen konnte. Bereits am Folgetag wählt ihr Kollege Hans-Ulrich Fechler unser Teehaus bei strahlend blauem Himmel als Motiv aus, um das Thema „Steuervorteil Denkmal“ zu beleuchten. Und Holger Pöschl formuliert am 5. September unter der Überschrift „Seltene Blicke hinter verschlossenen Türen“ ein wunderbares Lob für die vielen Mühen rund um das Teehaus mit Aussicht: „Hier gilt es vor allem, die Fortschritte zu würdigen, die die liebevolle Aufbauarbeit durch den Förderverein nach dem verheerenden Brand von 2014 in den vergangenen zwei Jahren mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz genommen hat.“

Und der Bericht von Stephanie Bräunling im Immobilienmarkt der RHEINPFALZ am 27. September 2019 führt die große Bedeutung des Teehauses für die Region an, die sich, so die Redakteurin, „nicht nur an der stetig wachsenden Anzahl der Mitglieder im Verein [zeigt]“.

- Tag des offenen Denkmals

Wenn das Wetter mitspielt, wird es etwa derart einladend aussehen. Bitte einfach von der Obergasse ausgehend diesem Weg folgen. Parkmöglichkeiten sind ausgeschildert! (Foto © Birgit Franz)

Das Programm für den Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019 steht. Mit Speis‘ und Trank feiern wir 175 Jahre Teehaus Ruppertsberg. Wunderschön ist es inzwischen wieder anzuschauen, und das weithin sichtbar im Rebenmeer der Weinlage Hoheburg! Und wenn auch Sie Lust auf unsere Geburtstagsparty haben, fühlen Sie sich herzlichst eingeladen, zu kommen.

Unsere AG „Festivitäten“ läuft bezüglich der Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Danke Euch allen!

Unser Programm wird ganztägig begleitet von Speis‘ und Trank (so lange der Vorrat reicht):

10.00 UhrBeginn der ganztägig angebotenen Führungen durch das Garten- und Baudenkmal
11.00-12.30 UhrKurze Festreden, anschließend bietet die Ruppertsberger Blaskapelle e.V. viele beschwingende Musikstücke
13.30-15.00 UhrLudwig Maier und Franz Schmitt erfreuen uns mit ihren feinen Akkordeonkünsten
anschließend:„Offenes Singen“ der Chorgemeinschaft Deidesheim-Ruppertsberg
18.00 UhrEnde der Veranstaltung

Der Tag des offenen Denkmals, bundesweit koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalsschutz, ist Deutschlands größte Kulturveranstaltung und lädt Sie ein, einen Tag lang unser kulturelles Erbe zu erleben. Das diesjährige Motto lautet „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Kultur“.

Als unser Teehaus vor 175 Jahren das Licht der Welt erblickte, folgte seine Architektursprache dem Formenkanon des Klassizismus und war somit dem künstlerischen Gegenprogramm zum Barock zuzuordnen. Die ästhetischen Leitbilder des Klassizismus erlangten nach einer Phase der Koexistenz gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Vorherrschaft.

Somit passen wir perfekt zum diesjährigen Motto, auch wenn von den Veranstaltern sicherlich vor allem auf das Bauhausjubiläum rekurriert wird. Ob 1844 der Erbauer dieses weithin sichtbaren Wahrzeichens für den Ort und die Region, der Weingutsbesitzer Ludwig Heinrich Wolf aus Wachenheim, wohl geahnt hat, welch eine Gemeinschaft er 175 Jahre später zusammenführt, die das 2014 stark brandgeschädigte Lusthäuschen wieder aufbaut und nach der Wiedernutzbarmachung mit Leben füllt:

  • für die Öffentlichkeit mit Kulturveranstaltungen,
  • für Verliebte als Außenstelle des Standesamtes der Verbandsgemeinde Deidesheim,
  • für Privatpersonen und Unternehmen durch Vermietung.

Der Rotary Club Deidesheim-Mittelhaardt genießt eine Führung durch unser Kleinod und lässt den Abend im Teehaus ausklingen. Die Anfrage kam von Clubmeister Dr. Karl-Heinrich Schleef. Da hieß es, sich mit den Vorbereitungen zum 175sten Geburtstag des Teehauses, der am Tag des offenen Denkmals 2019 am 8. September gefeiert werden soll, noch etwas schneller sputen.

Erst seit wenigen Wochen sind die Stuckabstützungen ausgebaut und die zwischenzeitlich eingezogene Vor-Ort-Metallbauwerkstatt musste auch weichen. Und so konnte sich am 5. September der temporär wieder nutzbare Salon erstmals mit gestärkten Tischdecken, Blumen, selbstgebackenem Backwerk und Hofgutwein, sowie geschmückten Stehtischen zeigen. Birgit Franz und Georg Maybaum bereiteten sowohl die Führung als auch das geselliges Beisammensein liebevoll vor und freuten sich anschließend über die vielen guten Gespräche.

Plätzchen vom Teehaus-Team
Festlich schaut's aus: Nun können die Gäste kommen!
  • Die Vorhut der insgesamt sechzehn Gäste genießt erste Blicke auf das bauliche Kleinod im Rebenmeer. Links im Bild der Präsident Dr. Friedrich G.M. Vogel, dritter von rechts Clubmeister Dr. Karl-Heinrich Schleef.
  • Nur wenige Minuten vor dem Eintreffen des Rotary-Clubs erfolgte der letzte Feinschliff vor dem Fest zum 175sten Geburtstag (Foto © Peter Benoit)
  • Fritz Woidy, Peter Benoit, Thomas Humm (nicht im Bild) und Gerd Krasemann setzen als Absturzsicherung den temporären Zaun aus gespaltenen Kastanienhölzern und 'wienern' die Innenräume (Foto © Tochter von Peter Benoit)


Fa. Fuder GmbH aus Weidenthal spendet 9.000 Euro

Im April bemusterten Bernd Fuder und Birgit Franz die neuen Holzfenster und Fenstertüren aus Eichenholz, die im Juni eingebaut wurden: zehn im Erdgeschoss und zwölf in der Laterne. Die Schreinerei aus Weidenthal hatte im Rahmen der Angebotsabgabe als günstigster Bieter den Auftrag erhalten. Die Farbgebung der Lasur wurde von der Denkmalpflege ausgewählt. Danke für diese Unterstützung!

Der Förderverein dankt zudem den weiteren jüngsten Spenderinnen und Spendern! Ihnen allen sei von Herzen „Danke“ gesagt!

Bernd Fuder und Birgit Franz bemustern die neuen Holzfenster für das Teehaus

– 175 Jahre Teehaus

Für den mit sieben Meilenstiefeln näher rückenden Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019, an dem unser Teehaus wieder geöffnet sein wird, begleitet von viel Musik sowie Speis‘ und Trank, wird schon jetzt alles schöngemacht, denn: wir feiern dann Geburtstag: Unser Teehaus wird stolze 175 Jahre alt.

Sage und schreibe an sieben Wochenenden wurde gejätet. Letzte Woche am Mittwoch war es dann so weit: auch im Innenraum wurde dem Staub der Garaus gemacht. Das jäten und putzen auch Spaß machen kann, wenn man in der Gruppe ist, zeigen nicht zuletzt ganz viele Fotos, die von allen zur Erinnerung gemacht wurden.

Plätzchen vom Teehaus-Team
Foto: Ursel Knoll, 10. Juli 2019
  • Wunderbar hat hier das Gärtner-Team aufgeräumt (Foto © Georg Maybaum, 12. Juli 2019)
  • Landschaftsplaner Michael Günther aus Wachenheim (ganz links) engagiert sich ehrenamtlich für das Gartendenkmal (Foto © Georg Maybaum, 12. Juli 2019)
  • Architekt Mathias Henrich und Stuckrestaurator Martin Ranft auf der Arbeitsbühne (Foto © Georg Maybaum, 5. Juli 2019)
  • Technikrestaurator Martin Möbus beim Einbau der von ihm restaurierten Oberlichter (Foto © Georg Maybaum, 9. Juli 2019)
  • Weinlandschaft in Rot (Foto © Georg Maybaum, 12. Juli 2019)
  • Die Arbeitsbühne ist abgebaut. Der Salon des Teehauses ist wieder erlebbar (Foto © Peter Benoit, 10. Juli 2019)
  • Stuckdecke und Oberlichter im Entrée (Foto © Georg Maybaum, 9. Juli 2019)
  • Wechselspiel: Licht und Patina (Foto © Birgit Franz, 9. Juli 2019)